Wintersport

Kleinkind mit Schlitten

Schikurs oder nur so rutschen?

Naja, es liegt an dir - wenn du geduldig bist und dein Kind auch willig von dir zu lernen, warum probiert ihr die ersten Male nicht zusammen Schi zu fahren? Allerdings: aus Erfahrung wissen wir, dass die Kids leider nicht so gerne von den Eltern lernen, leicht nervös werden (die Kinder und die Eltern, leider!!) und am Ende des Tages jeder mehr oder weniger genervt ist.

Das muss nicht sein: Auch die drei- bis vierjährigen Kids können schon auf die Piste, bzw. an einem Schikurs teilnehmen. Achte aber besonders auf eine gute Ausrüstung. Es kommt zwar bei den Kleinen viel seltener zu Unfällen als bei den Erwachsenen, jedoch ohne Helm sollte niemand auf die Piste! Coole Kopfbedeckungen von Spongebob oder Hello Kitty bringen auch den nötigen Glamour mit auf die Piste! :-)

Achte auch auf die richtige Schilänge: die Länge sollte der Achselhöhe entsprechen.

Wenn du dir unsicher bist: Du kannst dir die Schi auch ausleihen und dich dabei optimal beraten lassen. Hier ist auch die richtige Bindungseinstellung ein Thema. Lass dir diese nur vom Fachmann einstellen um schwere Unfälle zu vermeiden!

Schischuhe sollen unbedingt genau passen, sonst wird der Spaß bald zur Tortur. Viele Eltern kaufen zu große Schuhe und versuchen die Lücke mit dicken Socken zu stopfen. Doch so haben die Kinder zu wenig Halt.

Für Kinder unter drei Jahren sind in vielen Wintersportorten Schneekindergärten oder Krippen zu finden. Hier wird spielerisch gelernt und die Kleinen bauen zwischendurch Schneemänner oder rodeln!

Nur Schi fahren?

Vielleicht wollt ihr aber gar nicht die ganze Urlaubszeit auf der Piste verbringen? Achte daher beim Buchen des Urlaubsortes also auch darauf, ob alle eure Bedürfnisse erfüllt werden. Gibt es im Ort auch ein Schwimmbad? Welche Möglichkeiten für Schilanglauf, Schneewanderungen, Eislaufen oder Rodeln gibt es? Um so konkretere Vorstellungen du hast desto schöner wird auch euer Urlaub werden!

Kreativ im Schnee

Jedermann bekannt ist das Schneemann bauen. Dabei können große, kleine, dünne oder dicke Schneemenschen kreiert werden. Wie wäre es gleich mit eurer eigenen Familie? Jeder bekommt dabei ein Familienmitglied zugewiesen oder muss sich sogar selbst entwerfen. Kleine Accessoires können den eisigen Männchen zudem Charakter verleihen.
Auch mit Farbe darf gearbeitet werden: Färbt eure Schnee-Kunstwerke doch mal ein. Dazu benötigt man eine Sprühflasche mit Wasser, in welches Wasserfarbe gefüllt wird. Diese ist für die Natur nicht giftig. Nehmt mehrere Sprühflaschen mit diversen Farben mit, so können die Schneegebilde in leuchtenden Farben erstrahlen.

Eine ziemlich einfache Methode sich im Schnee zu verewigen sind die sogenannten „Schneeengerl“. Dazu legt man sich auf den Rücken in den Schnee und bewegt Arme und Beine auseinander und zusammen. Nach dem vorsichtigen Aufstehen kann man wunderschöne Engel betrachten.

Kinder lieben Spaziergänge meist nicht so: Wenn man jedoch in naturbelassenen Gegenden unterwegs ist, kann man sich dort auf die Suche nach mysteriösen Spuren machen. Kennt ihr die Spuren von Hirsch, Hase & Co?

Sportlich im Schnee

Veranstaltet einen „Schneeball-Weitwurf“. Werft nacheinander Schneebälle so weit ihr könnt. Oder errichtet ein Ziel, in welches die Schneebälle geworfen werden müssen: einen Kreis in den Schnee gezeichnet oder auch ein Kübel reichen. Der Gewinner kann danach mit einem besonderen Preis ausgezeichnet werden.

Veranstaltet einen Staffellauf mit Schneekugeln. Hierzu ist eine gerade Anzahl an Personen nötig. Nehmt vielleicht einige Freunde mit oder spielt gegen andere Familien. Dabei muss jeder Mitspieler einen vorher geformten Schneeball um einen ebenfalls vorher bestimmten Parcours transportieren. Danach wird der Ball an den Nächsten im Team weitergegeben. Gewinner ist die Mannschaft, bei der alle Mitspieler den Schneeball unversehrt zum Ziel gebracht haben.

Beim „Schneeball-Lauf“ geht es um Geschick. Auch hierbei sollten zwei Mannschaften gebildet werden. Formt einen Schneeball, den jeder Mitspieler auf einem Suppenlöffel um einen vorher bestimmten Parcours transportieren soll. Fällt der Schneeball runter, muss derjenige seine Strecke von vorne beginnen. Ist diese geschafft, wird der Ball an den nächsten Mitspieler weitergegeben. Gewonnen hat die Mannschaft, bei der alle Mitspieler den Schneeball heil ans Ziel gebracht haben.