Sicherheit im Haushalt - Teil 1

Baby mit Hund

Umsichtige Eltern

 

Einige Dinge kommen immer wieder in Haushalten vor. Denke einfach immer vor um besser abschätzen zu können, ob deinem Baby Gefahr drohen könnte.

Ertrinken

Autounfälle sind die Hauptursache tödlicher Unfälle bei Kindern, als zweite Ursache gilt der Tod durch Ertrinken. Wenn du nun meinst, diese
Gefahr drohe nur, wenn verantwortungslose Eltern ihr Kleinkind alleine am Ufer eines Flusses
herumplanschen lassen, so sei darauf hingewiesen, dass Kinder zumeist zu Hause ertrinken: in der Badewanne, in einem aufblasbaren Planschbecken, und sogar in einem Kübel mit Wasser, in den sie kopfüber eintauchen. Ein Kleinkind kann binnen weniger Sekunden ertrinken, lass deshalb dein Baby niemals alleine in der Nähe von Wasser.

Ersticken

Dritthäufigste Ursache eines tödlichen Unfalls: Ersticken, vor allem bei Kindern unter einem Jahr: eine zu weiche Matratze, ein zu weicher Polster, eine zu große Bettdecke, Haustiere, Gurten, Ketten, Spielzeug mit Schnüren, Gitterstäbe, Verschlucken kleiner Gegenstände (Bestandteile von Spielzeug, Puppenaugen, Erdnüsse, Pistazien, Ohrringe, Saugerteile). Betrachte die Welt mit den neugierigen Äuglein deines Babys und entferne alles Gefährliche aus seiner Reichweite!

Stürze

Sei stolz auf die Fortschritte deines Sprösslings, aber hindere ihn daran, gefährliche Kunststücke zu vollführen: sei doppelt wachsam. Dein Baby kann vom Wickeltisch, von der Babywaage, aus der Tragtasche, dem Kinderwagen, aus dem Kindersitz, dem Buggy, dem Bett stürzen. Sobald es größer ist, wird dein Kind überall hinaufklettern, also auch zum offenen Fenster… Wenn dein Kind trotz aller Wachsamkeit stürzt, musst du es so rasch als möglich von einem Arzt untersuchen lassen, und die Sicherheitsanweisungen beachten: Symptome treten nicht immer sofort auf und der aufgesuchte Arzt kann sie dir vorab beschreiben.

Vergiftungen

Versetze dich an die Stelle deines Kleinen und stell dir vor, du begibst dich auf allen Vieren auf Erkundungsreise in der Wohnung: Diese kleinen bunten Pillen, die auf dem Couchtisch liegen, sind so verlockend! Und wie knackig die roten Beeren dieser Pflanze aussehen! Ganz zu schweigen von der abblätternden Farbe an dem alten Schreibtisch, den wohlriechenden Reinigungsmitteln, etc. Und das ist leider noch nicht alles!

Haustiere

Selbst wenn unsere vierbeinigen Gefährten wunderbare Freunde für deinen Zwerg sind, wenn sie für die Sozialisierung des Kindes nützlich sind, sie sind eigenständige Lebewesen: sie bewegen sich, sie sind angenehm zu berühren und sie reagieren. Sie bergen manche Gefahren und können dennoch wunderbare Freunde sein. Im Gegensatz zu den Erwachsenen befinden sich Babys und Tiere auf gleicher Höhe: sie bewegen sich ähnlich, sie stehen einander auf gleicher Augenhöhe gegenüber. 

Um Unfälle zu vermeiden, sind gewisse Vorsichtsmaßnahmen empfehlenswert:

  • Lass ein Haustier wie eine Katze niemals ins Kinderzimmer: es könnte passieren, dass es sich aus Liebe, oder nur auf der Suche nach Körperwärme auf das Baby legt, einschläft und es erstickt.
  • Reinige häufig die Streu und lass das Tier regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen: manche Krankheiten sind auf Menschen übertragbar.
  • Desinfiziere Kratzer und Bissspuren an deinem Kind gründlich.
  • Wenn du selbst allergisch bist solltest du auf ein allergieauslösendes Tier verzichten: die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dein Baby ebenfalls allergisch ist!