Namensgebung

Namensrecht | MutterKindBox

Rechtliche Aspekte der Namenswahl in Österreich & Deutschland

Innerhalb eines Monats nach der Geburt des Kindes müssen sich die Eltern (bei verheirateten Paaren), ansonsten nur die Mutter, für einen Vornamen entscheiden. Dabei gibt es auch rechtliche Punkte zu beachten. Hier findest du weitere Tipps für die Wahl des Namens.  

Rechtliche Grundlagen für Vornamen in Österreich

  • Der erste Vorname des Kindes muss eindeutig einem Geschlecht (männlich oder weiblich) zugeordnet werden können.
  • Der Name des Kindes muss im weitesten Sinne als Vorname „üblich“ sein. In diesem Sinne akzeptabel sind auch Namen aus anderen Ländern und Kulturkreisen.
  • Der Vorname darf nicht lächerlich oder verletzend sein.
  • Nicht erlaubt sind in Österreich Städtenamen, Markenbezeichnungen und Monatsnamen (z.B. Juli).
  • Namen aus der Bibel sind erlaubt, sofern sie nicht negativ besetzt sind wie z.B. Judas.
  • Im Zweifelsfall entscheidet der zuständige Standesbeamte/die zuständige Standesbeamtin. Eltern, die einen sehr außergewöhnlichen Namen wünschen, können sich im Vorfeld bei der Behörde erkundigen, ob der Name erlaubt ist.

 

Rechtliche Grundlagen für Vornamen in Österreich in Deutschland

  • Der Vorname darf neutral sein. Seit 2008 muss er nicht mehr dem Geschlecht zugeordnet werden können.
  • Er muss als Vorname erkennbar sein.
  • Der Name darf dem Kindeswohl nicht schaden und stark negativ besetzt sein (z.B. Judas). Auch in Deutschland ist der Name Adolf erlaubt (Begründung der Eltern erforderlich).
  • Der Vorname darf das religiöse Empfinden der Mitmenschen nicht verletzten – Jesus oder Christus wurden bereits zugelassen.
  • Es ist nicht erlaubt, dass der Name ein weitverbreiteter Ort- oder Markenname ist.
  • Der Vorname darf kein Familienname sein.