HypnoBirthing

HypnoBirthing Schwangerschaft Geburt

Was steckt dahinter?

HypnoBirthing bezeichnet eine besondere Form der Geburtshilfe. Die Methode liegt vor allem in den USA und in Großbritannien im Trend und wird dort auch offiziell anerkannt. Kein Wunder also, dass selbst Herzogin Kate bei ihren ersten beiden Kindern auf HypnoBirthing gesetzt hat.

 

Dabei steht die natürliche Geburt im Mittelpunkt. Anhänger dieser Methode sind der Meinung, dass die Entbindung zu einem großen Teil schmerzfrei empfunden werden kann, wenn man sich entsprechend darauf vorbereitet. Schon in der Schwangerschaft (ab der 15. SSW) werden Entspannungs- und Visualisierungstechniken im Zuge täglicher Übungen verinnerlicht. Diese sollen dann bei der Geburt direkt abgerufen werden.

Beim HypnoBirthing ist es wichtig den Geburtsschmerz zu verstehen. Man setzt sich mit dem genauen Verlauf der Entbindung sowie allen Ängsten und negativen Vorstellungen auseinander. Diese Unsicherheiten sollen dann vor der Geburt abgelegt werden, um dem Teufelskreis von Anspannung, Angst und Schmerz zu entkommen. Wenn das klappt können verschiedene Hormone, wie unter anderem Oxytocin oder Endorphine, besser ausgeschüttet werden. Diese wirken als natürliche Schmerzmittel und erhöhen die Chance auf eine leichtere bzw. sanftere Entbindung.

 

Du willst eine Hypno-Geburt?

Es werden auch in Deutschland und Österreich HypnoBirthing Kurse angeboten. Diese werden von Hebammen und zertifizierten Hypnotherapeutinnen/-therapeuten durchgeführt. Die Kosten für solche Seminare liegen je nach Land und Durchführungsart bei 300 bis 600 Euro.  

 

Fazit

HypnoBirthing ist also eine Art der Schmerzbewältigung durch (Selbst-)Hypnose. Das funktioniert nur mit viel Übung. Ähnliche Techniken werden auch von Wettkampf-Profisportlern angewendet. Zu den Vorteilen von HypnoBirthing zählen, dass weniger Schmerzmittel notwendig sind und sich die Entbindung um einige Stunden verkürzen kann. Auch die Erholung der jungen Mütter funktioniert im Regelfall schneller. Die Methode garantiert leider keine schmerzfreie Geburt. Dennoch sollten die mentalen Kräfte nicht unterschätzt werden, wie zahlreiche Beispiele von meditierenden Mönchen belegen.