Die Qual der Vornamen-Wahl

Namenwahl | MutterKindBox

So findest du den richtigen Namen für dein Kind

Der Name eines Menschen begleitet ihn sein ganzes Leben und unterstreicht die einzigartige Persönlichkeit.

Viele Eltern wünschen sich, dass der Vorname individuell ist damit sich ihr Nachwuchs von Anfang an von der Masse abhebt. Andere entscheiden sich einfach für einen Namen der gut klingt und ihnen gefällt. Denkt daran, dass ein sehr ausgefallener Name oft einige Probleme mit sich bringt. Schreib- oder Verständnisfehler sind dann oft vorprogrammiert. Das könnte dem Kind im Laufe des Lebens einige Nerven kosten.   

Einige Paare sind sich auf Anhieb einig, doch manche führen viele Diskussionen bis der richtige Name gefunden ist. Wichtig ist, dass die werdenden Eltern kompromissbereit sind. Such in Namensbüchern oder im Internet nach Namen, die ähnlich klingen wie eure Vorlieben. Eine tolle Quelle der Inspiration sind auch Bücher oder Filme. Mit den Namen verbindet ihr vielleicht beide etwas und habt eine positive Einstellung dazu.

Interessant ist auch immer die Bedeutung des Namens. Wollt ihr eurem Kind eine besondere Eigenschaft (zumindest im Vornamen) mitgeben? Sehr euch an welche Worte in unterschiedlichen Sprachen bestimmte Bedeutungen haben. Vielleicht findet ihr so den richtigen Namen.

Spätestens einen Monat nach der Geburt muss der Name dann feststehen. Von den Behörden wird er dann auf der Geburtsurkunde vermerkt. Hier findest du die rechtlichen Grundlagen für die Namensgebung.

Spitznamen

Warum werden die gewählten Vornamen geändert?

Du erinnerst dich noch, dass deine Mutter dich Liesi nannte, dein kleiner Bruder Isi (weil Elisabeth zu schwer auszusprechen war, auch noch nach drei Jahren!). Und für deinen Vater warst du "meine Prinzessin". Nun da du selbst Mutter bist, entdeckt du eine unerschöpfliche Kreativität im Erfinden von Kosenamen: mein kleiner Engel, Spatz, Schätzchen etc.

Manche dieser Kosenamen sind vorübergehend, andere setzen sich durch, auf jeden Fall ziehen sie sich durch die ganze Kindheit. Häufig werden sie von "mein" begleitet und sind Ausdruck einer zarten Innigkeit, machen aber auch die Grenze zwischen Eltern und Kindern deutlich und sorgen dafür, dass die Kinder nicht allzu schnell groß werden! Manche sind bedeutungsvoll, andere weniger. Kosenamen können in mehrere Gruppen eingeteilt werden.

Die Tierwelt: alles was klein ist, ist niedlich!

"Mein Küken, mein Spatz, mein Häschen" - Wer ist nicht gerührt angesichts der kleinen Tiere? Die Bedürftigkeit, die Unschuld, mit diesen Eigenschaften bringen wir diese Kleinen in Verbindung und dieselben Eigenschaften lassen uns auch an unsere Babys denken. Durch Geschichten und die Realität sind diese Tiere Teil der Phantasiewelt der Kinder. Sie versinnbildlichen die sanfte Welt, die du dir für deine Kinder wünschst. So ist es kein Wunder, dass auch die Kinderzimmer mit Hasen, Katzen usw., viel seltener jedoch mit Tigern oder Krokodilen dekoriert werden. Ich hab dich zum Fressen gern! Das ist nicht nur eine leere Redewendung. Hast du schon mal beobachtet, wie ein Kleinkind die Welt mit dem Mund entdeckt?