Bauch und Busen

Schwangere präsentiert Körper

Das verändert sich in der Schwangerschaft

Diese beiden müssen wirklich viel aushalten! Während der Schwangerschaft wird das Bindegewebe auf die harte Probe gestellt. Durch die richtige Pflege kann man Schwangerschaftsstreifen vermeiden!

Deine Brust

Die Brüste werden von Monat zu Monat schwerer. Das ist eines der ersten sichtbaren Zeichen der bevorstehenden Mutterschaft. Schenk deiner Brust viel Aufmerksamkeit, damit sie straff bleibt. Es gibt Tipps und Übungen, die hängende Brüste vorbeugen, wenn du sie regelmäßig durchführst. Wichtig ist, dass du einen gut sitzenden BH trägst. Benutze ihn auch in der Nacht, wenn deine Brust sehr füllig wird. Ein Modell ohne Reifen kann angenehmer sein und wird deine Atmung nicht behindern.

Versuche die Schultern auseinander zu ziehen und halte dich gerade. Diese Position bringt nicht nur die Brüste zur Geltung, sondern verschafft zudem Entlastung für deinen müden Rücken. Straffe deine Brustmuskulatur durch entsprechende Bewegungen. Führe folgende Übung durch:

  1. Hebe die Arme vor deinem Körper auf Schulterhöhe an.
  2. Drücke die geöffneten Handflächen aneinander und presse sie kräftig zusammen.
  3. Verharre einige Sekunden in dieser Stellung und löse dann die Spannung.

Creme deine Brüste mit einer nährenden Pflegecreme oder einem Hautöl (z.B. Mandel- oder Kokosöl) ein. Reibe sie sanft ein, denn sie können angespannt sein und schmerzen. Beziehe dabei auch das Dekolleté, den Hals und die Schultern mit ein. Massiere auch deine Brustwarzen, um Sie zu stärken und gleichzeitig weich zu machen. Deine Brüste können bereits Kolostrum absondern, was manchmal zu Krustenbildung auf den Brustwarzen führt. Du kannst sie aber einfach mit einer milden Seife reinigen und danach mit Öl oder einer Feuchtigkeitscreme pflegen.

Regelmäßige Feuchtigkeitspflege verhindert, dass deine Haut reißt und beugt somit den unbeliebten Schwangerschaftsstreifen vor. 

Tipp: Dusche deine Brust mit kaltem Wasser ab. Dieser „Festigkeitstrick“ wirkt!

Dein Bauch

Rund und glatt. Heute bist du stolz darauf! Nach der Geburt wünschst du dir wahrscheinlich, dass er wieder flach und fest wird. Dieses Dreistufen-Programm wird dir dabei helfen:

  • Pass auf, nicht zu stark zuzunehmen. Beim Stillen brauchst du mehr Kalorien, aber achte auf gesunde Ernährung.
  • Halte dich gerade. Denke auch daran das Becken zu kippen. Das schränkt die Wölbung ein und verhindert, dass der Bauch zu weit nach vorne gestreckt wir. Deine Bauchmuskeln und deine Haut werden auf diese Weise weniger überdehnt.
  • Mache regelmäßig sanfte Übungen zur Muskelstärkung. Sie sind ein Teil des Schwangerschaftsgymnastikprogramms.
  • Sei nicht enttäuscht, wenn der Bauch nach der Geburt schlaff und ausgeleiert wirkt. Gib ihm ein Jahr Zeit um sich von dieser Anstrengung zu erholen. Eine alte Hebammen-Regel lautet nicht umsonst: neun Monate kommt der Bauch - neun Monate geht er.