Babys im kühlen Nass

Baby schwimmen | MutterKindBox

Wie gefährlich ist Babyschwimmen?

Wenn Babys schwimmen gehen, sollten sie ihr Köpfchen bereits alleine halten können. Also etwa ab dem 3. Lebensmonat kann dein Kleines ins Wasser. Dabei müssen es die Eltern festhalten, dann kann es im Wasser gezogen, getragen oder geschaukelt werden.

Wenn das Kleine untertaucht, kommt zum Glück kein Wasser in die Lunge. Denn die Babys haben noch den Atemschutzreflex. Somit sind Tauchgänge für einige Sekunden kein Problem.

Das gemeinsame Spielen im kühlen Nass fördert nicht nur die Eltern-Kind-Beziehung, sondern hat auch einen sozialen Aspekt, wenn sich Babys untereinander kennenlernen können.

Du kannst ab dem 3. Lebensmonat bis zum 1. Lebensjahr jede Woche einmal mit dem Kleinen schwimmen gehen. Dann kann sich das positiv auf dein Baby auswirken:

  • Automatisch kommt es zu Schwimmbewegungen. Das stimuliert das Zentrale Nervensystem im Gehirn. Das Kleine profitiert von mehr Selbstbewusstsein und mehr Motivation zur Bewegung.
  • Im Wasser fallen Bewegungen leichter. Die Muskeln werden gestärkt und die Koordination verbessert sich. Das Schwimmen ist somit gut für die Entwicklung deines Babys.
  • Wasser hat eine beruhigende Wirkung und es kommt zu Berührungen auf der ganzen Haut. Nach dem Babyschwimmen schlafen die Kleinen somit länger und tiefer.
  • Das Babyschwimmen erleichtert den Kindern auch später das Schwimmen lernen. Sie haben weniger Angst und mehr Selbstvertrauen. Ab 3 Jahren kann ein Kind normalerweise richtig Schwimmen lernen.

Babyschwimmen bringt also viele Vorteile mit sich, aber kann es auch gefährlich sein? Ja!

Wenn das Kleine seinen Kopf noch nicht selbst halten kann, könnte es Wasser schlucken. Beim Schwimmen wirken viele neue Eindrücke auf den Zwerg. Einige Kinder sind neugierig und davon fasziniert, andere aber fühlen sich überfordert und haben Angst. Das kann zu Stress führen und ist somit gefährlich für das Kleine. Wichtig ist, dass du mit deinem Schatz besonders einfühlsam im Wasser umgehst.

Vorsicht vor dem Chlor! Wenn in der Familie bereits Allergien bestehen, ist dein Baby anfälliger darauf. Das chlorhaltige Wasser könnte zu Asthma führen. Um Hautreizungen zu vermeiden, ist es wichtig nachher gründlich zu duschen und das Kleine gut abzutrocknen.

Wenn dein Baby anfällig für Infektionen ist, können die wenigen, aber doch vorhandenen, Keime im Wasser gefährlich werden. Mittelohrentzündungen oder Durchfall könnte die Folge sein. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen, wie gründliches Abtrocknen der Ohren oder eine Impfung gegen Rotaviren, können hier helfen.

Fazit: Babyschwimmen bringt viele Vorteile und im Wasser fühlen sich die Kleinen im Allgemeinen sehr wohl. Für einige Babys ist es jedoch weniger gut geeignet.  Es spricht aber nichts dagegen es mit den passenden Vorsichtsmaßnahmen auszuprobieren.